Verkaufen über die Website
Onlineshop erstellen lassen: mit oder ohne neue Website
Ob Ihre jetzige Website bleibt oder Sie neu anfangen: Den Shop liefern wir als Modul unseres Service-Tools. Artikel und Bestellungen liegen dann im selben System wie Ihre Rechnungen, und wichtige Bausteine für den Verkauf an Verbraucher bringt das Modul schon mit.
Zwei Wege zum eigenen Shop
Wer einen Onlineshop erstellen lassen möchte, steht zuerst vor der Entscheidung, ob die heutige Website bleiben darf oder ohnehin erneuert werden soll. Beides ist möglich. In beiden Fällen läuft der Verkauf über dasselbe Modul unseres Service-Tools.
Im ersten Fall bekommt Ihre vorhandene Seite einen kurzen Code-Schnipsel. Ob sie mit WordPress läuft oder von Hand programmiert wurde, spielt dafür keine Rolle, auch Seiten aus einem Baukasten nehmen den Schnipsel auf. Damit der Shop zum Rest der Seite passt, lassen sich Ansicht und Farben einstellen.
Im zweiten Fall bauen wir die Website neu und planen den Shop von Anfang an mit ein. Wir programmieren individuell, ohne Baukasten, und richten die Seite zuerst auf das Handy aus. Das lohnt sich vor allem, wenn die alte Seite langsam lädt oder auf dem Smartphone kaum zu bedienen ist.
Gemeinsam ist beiden Wegen der Kern: kein zweites System und kein zweiter Warenbestand. Ein Artikel aus Ihrem Artikelstamm bekommt ein Häkchen und erscheint im Shop. Geht eine Bestellung ein, landet sie als Vorgang in Ihrem Dashboard und nicht als fertige Rechnung; verbindlich wird der Beleg erst, wenn Sie ihn freigeben.
Onlineshop für die vorhandene Website oder als Teil einer neuen
Beide Wege nutzen dasselbe Shop-Modul. Der Unterschied liegt in der Website drumherum.
Shop-Baustein für Ihre jetzige Website
- Ihre Seite bleibt online, der Shop kommt per Code-Schnipsel dazu.
- Funktioniert auch auf WordPress- und Baukasten-Seiten.
- Sie brauchen das Grundpaket des Service-Tools und das Web-Shop-Modul, aber keine neue Website.
- Passt, wenn die Seite gut läuft und nur der Verkauf fehlt.
Shop als Teil einer neuen Website
- Wir programmieren die Website neu, der Shop ist von Anfang an eingeplant.
- Aufbau für das Handy zuerst, mit optimierten Bildern und kurzen Ladezeiten.
- Profi-Websites mit Anbindung an das Service-Tool bauen wir nach WCAG 2.1 AA und prüfen sie vor der Übergabe.
- Passt, wenn die alte Seite ohnehin in die Jahre gekommen ist.
Pflichtbausteine, die das Shop-Modul mitbringt
Beim Verkauf an Verbraucher gelten Regeln, die ein Shop technisch abbilden muss. Die ersten vier Punkte sind im Modul eingebaut, der fünfte betrifft die ganze Website.
- Widerrufsbutton nach § 356a BGB: Seit dem 19. Juni 2026 müssen Verbraucher einen online geschlossenen Vertrag mit Widerrufsrecht über eine gut erkennbare Funktion widerrufen können, beschriftet etwa mit „Vertrag widerrufen“, und danach eine elektronische Eingangsbestätigung mit Datum und Uhrzeit erhalten.
- Widerrufsbelehrung: Das Modul bringt die Widerrufsbelehrung mit, sodass sie nicht nachträglich in die Seite eingebaut werden muss.
- Grundpreis nach PAngV: Der Shop weist den Grundpreis nach der Preisangabenverordnung aus, wo er verlangt ist.
- Bestellbestätigung nach § 312f BGB: Nach dem Kauf erhält der Kunde eine Bestätigung seiner Bestellung, wie sie das Gesetz vorsieht.
- Barrierefreiheit nach BFSG: Für Onlineshops, die an Verbraucher verkaufen, gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz ohne Übergangsfrist, ausgenommen sind Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme.
Wie Ihre Artikel in den Shop kommen
Aus der Praxis: Aus einem Bestandsshop wurden 74 Artikel mit 71 Produktbildern an einem Nachmittag übernommen. So läuft ein solcher Import ab.
Tabelle vom Lieferanten
Ausgangspunkt ist eine Artikeltabelle, etwa von Ihrem Lieferanten. Die Bilder müssen Sie nicht einzeln herunterladen: Steht ihre Web-Adresse in der Tabelle, holt der Import sie mit.
Testlauf
Der erste Durchgang ist ein Testlauf und speichert nichts. Das gibt Gelegenheit, die Zuordnung der Spalten zu kontrollieren, bevor auch nur ein Artikel angelegt ist.
Übernahme
Erst im zweiten Durchgang wandern die Artikel in den Artikelstamm. Was dort schon steht, überschreibt der Import nicht.
Ausführungen
Für Varianten wie Größe oder Farbe legen Sie fest, was der Kunde wählen kann. Der Preis steht fest, und die gewählte Ausführung gehört fest zur Bestellung.
Freigabe fürs Web
Ein Häkchen am Artikel, und er erscheint auf Ihrer Website. Das Aussehen stellen Sie selbst ein, von der Kachel- oder Listenansicht mit zwei bis vier Spalten bis zur Akzent- und Knopffarbe.
Was der Onlineshop kostet
Der Shop ist ein Modul unseres Service-Tools und setzt dessen Grundpaket voraus. Zubuchbare Module bezahlen Sie einmal, danach laufen sie ohne weitere Kosten mit.
| Web-Shop-Modul | 1.000 € | einmalig |
|---|---|---|
| Service-Tool Grundpaket | 2.500 € | einmalig, Voraussetzung für das Modul |
| Laufender Betrieb des Grundpakets | 55 € | im Monat |
| Neue Profi-Website mit Anbindung | ab 3.500 € | nur beim zweiten Weg, Festpreis nach dem Erstgespräch |
Alle Preise zzgl. MwSt. Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Im Grundpaket stecken unter anderem das Kernsystem, eine Branchen-Edition nach Wahl, 50 Lizenzen für Desktop und mobile Geräte sowie Updates und Support.
Erstgespräch in Wiesbach, Live-Demo auch bei Ihnen
Unser Haus steht in Wiesbach im Landkreis Südwestpfalz. Wir sind vor allem in der Pfalz und im Saarland tätig, nehmen Aufträge aber auch aus ganz Deutschland an. Das Service-Tool mit dem Shop-Modul führen wir Ihnen in einer Live-Demo vor, online oder bei Ihnen vor Ort. Das erste Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.
Onlineshop
Häufige Fragen
Was kostet es, einen Onlineshop erstellen zu lassen?
Bei uns setzt sich der Preis aus dem Grundpaket des Service-Tools (2.500 € einmalig und 55 € im Monat) und dem Web-Shop-Modul (1.000 € einmalig) zusammen. Soll dazu eine neue Website entstehen, kommt sie hinzu; eine Profi-Website mit Service-Tool-Anbindung beginnt bei 3.500 €. Alle Beträge zzgl. MwSt., Angebote nur an Unternehmer. Den genauen Preis halten wir nach dem Erstgespräch als Festpreis fest.
Kann ich einen Shop in meine bestehende Website einbauen?
Ja. Der Shop wird über einen kurzen Code-Schnipsel eingebunden und läuft auf jeder Website, auch unter WordPress oder auf einer Baukasten-Seite. Die Artikel pflegen Sie im Service-Tool, und ein Häkchen entscheidet, ob ein Artikel online zu sehen ist. Ihre Website müssen Sie dafür nicht neu bauen lassen, und einen zweiten Warenbestand neben dem Artikelstamm gibt es nicht.
Brauche ich einen Widerrufsbutton im Onlineshop?
Seit dem 19. Juni 2026 müssen Online-Verträge zwischen Unternehmen und Verbrauchern, bei denen ein Widerrufsrecht besteht, über eine gut erkennbare Widerrufsfunktion widerrufen werden können (§ 356a BGB). Das betrifft Websites und Apps, aber genauso Online-Formulare und Buchungsseiten. Der Kunde macht die Angaben zur Identifizierung und bestätigt den Widerruf. Danach erhält er eine elektronische Eingangsbestätigung mit Datum und Uhrzeit. In unserem Shop-Modul ist der Widerrufs-Knopf eingebaut.
Muss mein Onlineshop barrierefrei sein?
Ein Shop, der an Verbraucher verkauft, zählt zu den Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr, die das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz seit dem 28. Juni 2025 erfasst; eine Übergangsfrist für Onlineshops gibt es nicht. Ausgenommen sind Kleinstunternehmen, also Betriebe mit weniger als 10 Beschäftigten und höchstens 2 Mio. € Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme. Reine B2B-Shops erfasst das Gesetz nicht. Ihren Einzelfall klärt ein Rechtsanwalt.
Kann ich über den Shop auch digitale Produkte verkaufen?
Ja. Bei digitalen Gütern stellt das System die Datei nach dem Kauf selbst bereit, Sie müssen nichts von Hand verschicken. Wie jede andere Bestellung landet auch dieser Kauf als Vorgang in Ihrem Dashboard. Eine verbindliche Rechnung entsteht erst, wenn Sie den Vorgang freigeben.
Das Shop-Modul live ansehen
In einer Live-Demo zeigen wir Ihnen online oder bei Ihnen vor Ort, wie ein Artikel in den Shop kommt und wo eine Bestellung landet.
