Rinnthal
Ortsgemeinde · 671 Einwohner · 13,81 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Den Bahnanschluss bekam Rinnthal 1875, als die Strecke von Landau nach Zweibrücken auf ganzer Länge eröffnet wurde. Aus dem Bahnhof am östlichen Ortsrand ist inzwischen ein Haltepunkt geworden, im Westen läuft die Strecke durch den Schwerwoogkopf-Tunnel. Lange lebte das Dorf stark von der Holzindustrie, zeitweise stand hier sogar eine Stuhlfabrik.
Wernersberg
Ortsgemeinde · 1.110 Einwohner · 8,03 km² · rund 38 km ab Wiesbach
Den Spitznamen „Kuckucksnest“ hört man in Wernersberg von Einheimischen oft. Aussichtspunkte bieten der Wachtfels am Südhang des Rothenbergs und der Runde Hut am Heischberg, und auf einer Tafel im Dorfzentrum sind die markierten Wander-, Rad- und Reitwege verzeichnet. Urkundlich erwähnt ist der Ort erstmals 1283, damals noch als „Wernheresberge“.
Eußerthal
Ortsgemeinde · 914 Einwohner · 12,51 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Rund um ein 1148 gegründetes Zisterzienserkloster ist Eußerthal entstanden, und die spätromanische Klosterkirche dient bis heute als katholisches Gotteshaus. Lange hatte der Ort große Bedeutung für die Forstwirtschaft, inzwischen ist er vor allem Wohngemeinde und öffnet sich zunehmend dem Tourismus. Für Gastgeber im Straßendorf ist deshalb wichtig, dass Unterkunft, Lage und Anfahrt im Netz gut zu finden sind.
Völkersweiler
Ortsgemeinde · 571 Einwohner · 4,10 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Auf Pfälzisch heißt der Ort Velgeschweiler. Völkersweiler liegt inmitten von Mischwald im Gossersweiler Tal, an der Grenze zum Landkreis Südwestpfalz, zu dem auch Wiesbach gehört. Denkmalgeschützt sind die Kirche, eine Kapelle, zwei Kreuze und ein Wohnhaus, und der Wald der Gemeinde untersteht dem Forstamt Annweiler.
Gossersweiler-Stein
Ortsgemeinde · 1.382 Einwohner · 8,61 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Gossersweiler-Stein entstand 1970, als die Dörfer Gossersweiler und Stein zu einer Gemeinde zusammengelegt wurden; beide liegen mitten im Gossersweilerer Tal. Die acht Denkmäler sind bis auf einen Tabakschuppen Sakralbauten, etwa die Kirche St. Martin und die Jergenkapelle. Für Betriebe im Gewerbegebiet am Ostrand von Gossersweiler ist ein aktuelles Google-Unternehmensprofil ein einfacher erster Schritt, um in der Umgebung gefunden zu werden.
Dazu gehören u. a. Gossersweiler, Stein.
Annweiler am Trifels
Stadt · 7.233 Einwohner · 39,87 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Über der Stadt steht die Reichsburg Trifels, deren Namen Annweiler seit 1949 im Stadtnamen trägt. Das Stadtrecht erhielt der Ort 1219, und die Altstadt mit Stadtmühle, Gerberviertel und dem „Schipkapass“ genannten Durchlass ist als Denkmalzone ausgewiesen. Zur Stadt im Queichtal, die Luftkurort und Mittelzentrum ist, gehören die Ortsbezirke Bindersbach, Sarnstall, Gräfenhausen und Queichhambach.
Ramberg
Ortsgemeinde · 933 Einwohner · 7,75 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Nach Ramberg ist das Ramberger Tal benannt, über die Passhöhe Drei Buchen gelangt man hinüber ins Modenbachtal. Im Ortszentrum zeigt ein Bürstenbindermuseum, wie Besen und Bürsten hergestellt und gehandelt wurden. Oberhalb des Dorfes liegt auf dem Schlossberg die Ruine der Ramburg, auf einer Bergkuppe in der Nähe die Reste der Felsenburg Meistersel.
Dernbach
Ortsgemeinde · 445 Einwohner · 3,86 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Bis ins 19. Jahrhundert standen in Dernbach mehrere Aschenhäuser, und viele Einwohner arbeiteten als Aschenbrenner. Schon 1189 nennt eine Urkunde Kaiser Barbarossas den Ort, 1232 durfte Ritter Heinrich von Scharfenberg oberhalb davon die Burg Neuscharfeneck bauen. Das Dorf im Naturpark Pfälzerwald gehört außerdem zum Klettergebiet Südpfalz.
Waldrohrbach
Ortsgemeinde · 406 Einwohner · 5,90 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Auf der Denkmalliste von Waldrohrbach stehen der Rehbergturm, die katholische Kirche St. Ägidius, drei Fünfwundenkreuze, ein weiteres Kreuz und ein Kilometerstein. Das Dorf im Annweiler Felsenland gehörte noch im 18. Jahrhundert zur Herrschaft Madenburg. Wald und Holz bestimmten hier über Jahrhunderte die Arbeit.
Silz
Ortsgemeinde · 697 Einwohner · 8,50 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Der Ortsname Silz deutet auf salzig trübes Wasser hin, und im Gemeindegebiet gibt es mindestens vier salzhaltige Quellen. Überregional bekannt wurde der Erholungsort zwischen Annweiler und Bad Bergzabern durch den Wild- und Wanderpark Südliche Weinstraße. Unter Denkmalschutz stehen fünf Wegekreuze und ein Feldkreuz.
Münchweiler am Klingbach
Ortsgemeinde · 215 Einwohner · 2,14 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Von West nach Ost fließt der Klingbach mitten durch Münchweiler, und der Ortsname erinnert an eine Besiedlung durch Mönche. Mundartlich heißt das Dorf Minchwoiler oder Mäichber, die Kerwe wird jedes Jahr gefeiert. Für Feste und Versammlungen gibt es das Bürgerhaus Wasgauhalle, der nächste Bahnhof ist in Annweiler am Trifels.
Waldhambach
Ortsgemeinde · 382 Einwohner · 3,92 km² · rund 43 km ab Wiesbach
Am Ostrand des Wasgaus gelegen, grenzt Waldhambach unter anderem an Klingenmünster, Göcklingen und Eschbach. Im 13. Jahrhundert unterstand das Dorf dem Leininger Grafen Emich IV., unter Denkmalschutz stehen heute die katholische Pfarrkirche St. Wendelin und zwei Wegekreuze. Im Südosten der Gemarkung liegt ein Steinbruch, der Wald gehört zum Forstrevier Trifels.
Albersweiler
Ortsgemeinde · 1.959 Einwohner · 10,85 km² · rund 44 km ab Wiesbach
In einer Senke zwischen Haardt und Wasgau liegt Albersweiler, ganz im Osten der Verbandsgemeinde. Der Hauptort ist mit dem Ortsteil Sankt Johann baulich zusammengewachsen, nordwestlich gehört außerdem die Waldexklave „Albersweiler Wald“ dazu. In der Gemarkung kommt das Mineral Achat vor, und fast drei Viertel der Gemeindefläche sind Wald.
Dazu gehören u. a. Sankt Johann.