Oberschlettenbach
Ortsgemeinde · 118 Einwohner · 4,58 km² · rund 37 km ab Wiesbach
Mitten im Dahner Felsenland liegt die Waldgemeinde Oberschlettenbach, 1313 erstmals als Slethebach genannt. Der ganze Ortskern ist als Denkmalzone geschützt, dazu kommen elf einzelne Kulturdenkmäler. Über Jahrhunderte lebte das Dorf von Forst und Holz, die Wälder ringsum zählen zum Annweiler Wald.
Vorderweidenthal
Ortsgemeinde · 634 Einwohner · 10,12 km² · rund 38 km ab Wiesbach
Zur Gemarkung von Vorderweidenthal gehört die Ruine der Burg Lindelbrunn, die ebenso wie der Friedhof als Denkmalzone ausgewiesen ist. Das Dorf im Wasgau wird 1313 zum ersten Mal urkundlich genannt und war bis gegen 1800 im Besitz der Fürsten von Leiningen-Dürkheim. Unter seinen Wohnplätzen findet sich auch das Naturfreundehaus Bethof.
Birkenhördt
Ortsgemeinde · 629 Einwohner · 8,58 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Die Bundesstraße 427 führt mitten durch Birkenhördt, und für Betriebe an dieser Straße lohnt es sich, dass Schild, Website und Google-Eintrag dieselben Angaben zeigen. In kurpfälzischer Zeit bildete das Wasgaudorf eine eigene Kellerei, zuständig auch für Böllenborn und Reisdorf. Unter den geschützten Bauten ist die Pfarrkirche St. Gallus.
Böllenborn
Ortsgemeinde · 226 Einwohner · 4,11 km² · rund 44 km ab Wiesbach
Westlich des Dorfes liegt der Weiler Reisdorf, der als Ortsteil zu Böllenborn gehört. Beide tauchen 1345 gemeinsam in einer Urkunde Kaiser Ludwigs IV. auf und gehörten bis ins späte 18. Jahrhundert zur Kurpfalz. Die Gemarkung liegt im Wasgau und ist zugleich Teil des Oberen Mundatwaldes.
Dazu gehören u. a. Reisdorf.
Dörrenbach
Ortsgemeinde · 869 Einwohner · 10,14 km² · rund 46 km ab Wiesbach
Volkstümlich heißt Dörrenbach oft „Dornröschen der Pfalz“. Der staatlich anerkannte Erholungsort liegt in einem Tal am Ostrand des Wasgaus, der Ortskern kennt keinen Durchgangsverkehr, und zur Gemarkung gehört die Einzellage Wonneberg. Schon 992 wird das Dorf als Turrenbach erwähnt; der Name deutet auf einen ausgetrockneten Bach.
Gleiszellen-Gleishorbach
Ortsgemeinde · 768 Einwohner · 5,32 km² · rund 46 km ab Wiesbach
In Gleiszellen-Gleishorbach sind die beiden Ortsteile, Gleiszellen im Norden und Gleishorbach im Süden, baulich fast zusammengewachsen. Die Gemeinde gilt als Hochburg des Muskatellers: Rund zwölf Hektar Gelber Muskateller stehen in ihren Lagen, etwa sieben Prozent der deutschen Muskateller-Fläche. Für ein Weingut hier ist das ein naheliegender roter Faden für Etikett, Shop und Website.
Dazu gehören u. a. Gleiszellen, Gleishorbach.
Klingenmünster
Ortsgemeinde · 2.197 Einwohner · 10,73 km² · rund 46 km ab Wiesbach
Um das Reichskloster herum wuchs Klingenmünster einst als Siedlung von Bauern und Handwerkern. Heute ist der Weinort am Haardtrand staatlich anerkannter Erholungsort, und seine Gemarkung zählt gleich drei Burgstellen, von der Fliehburg Heidenschuh über das salische Waldschlössel bis zur staufischen Burg Landeck. Auf dem Treutelsberg steht zudem der Martinsturm.
Pleisweiler-Oberhofen
Ortsgemeinde · 831 Einwohner · 5,05 km² · rund 47 km ab Wiesbach
Beim Bau der Umgehungsstraße kamen Reste einer römischen Siedlung ans Licht. Pleisweiler-Oberhofen entstand 1828 aus zwei Dörfern, von denen Oberhofen schon im 9. Jahrhundert als Gutshof des Klosters Klingenmünster auftaucht. Neben Rebland in der Lage Schloßberg hat der Erholungsort im Südosten ein Gewerbegebiet an der Grenze zu Bad Bergzabern.
Bad Bergzabern
Stadt · 8.664 Einwohner · 10,71 km² · rund 47 km ab Wiesbach
Bad Bergzabern ist Heilbad, heilklimatischer Kurort und Sitz der Verbandsgemeinde, zur Stadt zählt auch Blankenborn im Wasgau. Das Schloss, in dem einst die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken residierten, gilt als Wahrzeichen, und im Kurpark wächst unter anderem ein Taschentuchbaum. Wer in einer Kurstadt Gäste anspricht, braucht Angaben, die auch Ortsfremde auf Anhieb verstehen.
Dazu gehören u. a. Blankenborn.
Oberotterbach
Ortsgemeinde · 1.123 Einwohner · 15,38 km² · rund 48 km ab Wiesbach
König Otto III. schenkte 992 seine Güter in Otterbach dem Kloster Seltz im Elsass, das gilt als erste Erwähnung von Oberotterbach. Die Bundesstraße 38 durchquert die Gemeinde von Nord nach Süd, der Wein wächst in der Einzellage Sonnenberg. Wer an dieser Straße arbeitet, wird auch von Durchreisenden gesehen; ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil hilft ihnen, die Adresse später wiederzufinden.
Schweigen-Rechtenbach
Ortsgemeinde · 1.339 Einwohner · 16,01 km² · rund 48 km ab Wiesbach
Am Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach, erbaut 1936, beginnt die Deutsche Weinstraße. Die Grenzgemeinde zu Frankreich wurde 1969 aus Schweigen und Rechtenbach gebildet und ist staatlich anerkannter Erholungsort. Ein Ortsname, den viele mit dem Weintor verbinden, ist für Betriebe hier ein guter Anker in Suchtexten und auf dem Etikett.
Dazu gehören u. a. Rechtenbach, Schweigen.
Niederhorbach
Ortsgemeinde · 460 Einwohner · 4,32 km² · rund 48 km ab Wiesbach
Die Reben von Niederhorbach stehen in der Einzellage Silberberg, die zur Großlage Kloster Liebfrauenberg gehört. Gesichert genannt wird der Ort erstmals 1464, damals unter dem Namen Zynkenhorbach. Für ein kleines Weingut genügt oft eine schlanke Website mit Weinliste und Kontakt, die sich ohne großen Aufwand aktuell halten lässt.
Kapellen-Drusweiler
Ortsgemeinde · 986 Einwohner · 5,77 km² · rund 49 km ab Wiesbach
Kapellen verdankt seinen Namen einer Kapelle, die das Kloster Klingenmünster um 1200 gegenüber der Kirche von Drusweiler errichten ließ; 1410 legte der Herzog von Pfalz-Zweibrücken beide Dörfer zusammen. Neben Wein aus der Lage Rosengarten wird in Kapellen-Drusweiler Hopfen angebaut, und die Gemeinde liegt an der Nebenbahn, die in Winden beginnt.
Die übrigen 8 Gemeinden der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern liegen mehr als 50 Kilometer von Wiesbach entfernt. Auch mit Betrieben von dort arbeiten wir gern, dann vor allem per Telefon und Video.