Gimbweiler
Ortsgemeinde · 398 Einwohner · 5,53 km² · rund 34 km ab Wiesbach
Am Mörschbach, wo der Schwarzwälder Hochwald an das Saarland stößt, liegt Gimbweiler. Alte Urkunden kennen den Ort als Gumbweiler und Gompwiler, über Jahrhunderte teilte er Gericht und Pfarrei mit dem benachbarten Wolfersweiler. Bis in die 1960er Jahre prägten bäuerliche Betriebe die Wirtschaft des Dorfes, und über B 41, B 269 und A 62 sind Trier, Kaiserslautern und Saarbrücken gut zu erreichen.
Hoppstädten-Weiersbach
Ortsgemeinde · 3.348 Einwohner · 17,94 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Hoppstädten, Weiersbach und Neubrücke bilden zusammen Hoppstädten-Weiersbach in der breiten Aue des Hoppstädter Nahetals. Hier treffen Anschlussstelle Birkenfeld der A 62, der Regionalbahnhof Neubrücke und ein Flugplatz am Naheufer zusammen. In einer früheren Kaserne haben sich viele kleine Firmen aus dem Import- und Exportgeschäft angesiedelt, und für Gewerbe an solch einem Standort zählt ein Auftritt, der auch überregional gefunden wird.
Dazu gehören u. a. Hoppstädten, Weiersbach, Neubrücke.
Nohen
Ortsgemeinde · 338 Einwohner · 7,51 km² · rund 37 km ab Wiesbach
Nohen trägt den Namen des Flusses, an dem es liegt: Hier mündet der Röhmbach in die Nahe. Eine Furt im engen oberen Tal machte die Stelle früh wichtig, denn die sogenannte Bronzestraße, einer der ältesten Handelswege der Region, querte hier den Fluss auf dem Weg vom Glan zur Mosel. Das Dorf hat einen Bahnhof an der Nahetalbahn.
Ellweiler
Ortsgemeinde · 337 Einwohner · 7,45 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Wald bedeckt gut zwei Drittel der Gemarkung von Ellweiler am Traunbach. Zum ersten Mal genannt wird das Dorf in einem Verzeichnis der Einkünfte des Erzstifts Trier aus den Jahren 1180 bis 1190, und die evangelische Saalkirche von 1776 steht als ortsbildprägendes Kulturdenkmal in der Denkmalliste. Durch den Ort führt die Landesstraße 165.
Dienstweiler
Ortsgemeinde · 338 Einwohner · 6,71 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Südöstlich der Kreisstadt, am Rand des Hunsrücks, liegt Dienstweiler, dessen erste urkundliche Nennung heute auf das Jahr 1340 datiert wird. Um 1544 kam die bis dahin selbstständige Gemeinde Eborn dazu, die heute als Wohnplatz zum Ort gehört und bei der ein Steinbruch liegt. Birkenfeld grenzt im Nordwesten an, im Süden verläuft die A 62.
Kronweiler
Ortsgemeinde · 310 Einwohner · 3,51 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Aus dem Idarwald kommt der Schwollbach und fließt in Kronweiler in die Nahe. Das Dorf am Oberlauf des Flusses ist seit 1360 urkundlich belegt, war Teil der Hinteren Grafschaft Sponheim und besitzt einen eigenen Bahnhof an der Nahetalbahn. Zur Gemeinde zählt auch die Siedlung Hangelbösch.
Sonnenberg-Winnenberg
Ortsgemeinde · 435 Einwohner · 2,87 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Zwei Ortsteile, Sonnenberg und Winnenberg, bilden die Doppelgemeinde Sonnenberg-Winnenberg an der Nahe, gegenüber am anderen Ufer liegt Frauenberg, im Norden schließt Idar-Oberstein an. Der Bahnhof in Sonnenberg wurde 1963 stillgelegt. Wer hier einen Betrieb führt, hat die Stadt direkt nebenan und kann das auf der Website und im Google-Unternehmensprofil deutlich machen.
Dazu gehören u. a. Sonnenberg, Winnenberg.
Rimsberg
Ortsgemeinde · 127 Einwohner · 3,20 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Als Rummersberg taucht Rimsberg 1269 in den Urkunden auf. Später war das Dorf östlich der Kreisstadt Hauptort einer eigenen Pflege, zu der auch Nohen und Reichenbach gehörten, und 1790 wohnten hier 78 Menschen. Zum Ort zählen die Siedlung Vogelsbüsch und der Lindenhof.
Dambach
Ortsgemeinde · 144 Einwohner · 2,99 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Etwa drei Kilometer südwestlich von Birkenfeld liegt Dambach am Schwarzwälder Hochwald, mit Ellweiler im Süden und Achtelsbach im Westen. Verwaltet wurde das Dorf in alter Zeit von der Pflege Achtelsbach im Amt Nohfelden aus, 1790 lebten dort 20 Familien. Zur Gemeinde gehört außerdem der Wohnplatz Brandmühle.
Meckenbach
Ortsgemeinde · 105 Einwohner · 3,79 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Am gleichnamigen Bach liegt Meckenbach, gleich jenseits der Landesgrenze folgt das saarländische Sötern. Als Nationalparkgemeinde hat das Dorf den Hochwald vor der Tür, zum Bostalsee und nach Oberhambach sind es etwa zehn Minuten. Wer hier Gäste empfängt, kann mit dieser Lage offen werben.
Birkenfeld
Stadt · 7.042 Einwohner · 13,64 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Birkenfeld ist Kreisstadt, Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung, Mittelzentrum und staatlich anerkannter Erholungsort. Der Name meint das Feld mit den Birken, und Birken wachsen bis heute reichlich im Vogelschutzgebiet an den Tongruben. Für Betriebe in einem Mittelzentrum zählt, dass sie auch von Leuten aus den umliegenden Dörfern gefunden werden, etwa über ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil.
Schmißberg
Ortsgemeinde · 206 Einwohner · 1,68 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Von den Wanderwegen rund um Schmißberg reicht der Blick bis zum Erbeskopf. Das Dorf im Hunsrück wird 1367 als Smitzberg zum ersten Mal erwähnt und gehörte zum Oberamt Birkenfeld der Hinteren Grafschaft Sponheim. Die Kreisstadt liegt etwa drei Kilometer südwestlich, im Westen verläuft die B 41.
Achtelsbach
Ortsgemeinde · 379 Einwohner · 9,70 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Schon 1315 war Achtelsbach Sitz einer Pflege, die auch Nachbardörfer wie Dambach und Meckenbach verwaltete. Das Dorf zieht sich am gleichnamigen Bach entlang, gleich westlich verläuft die Grenze zum Saarland, und bewaldete Berge von rund 500 Metern rahmen es im Norden und Süden. Straßen führen nach Birkenfeld, nach Nonnweiler und über den Hochwald nach Hermeskeil.
Brücken
Ortsgemeinde · 1.225 Einwohner · 13,66 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Die Gemeinde Brücken besteht aus den Ortsteilen Brücken und Traunen, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu verschiedenen Herrschaften gehörten. Bekannt ist der Ort für seine Glockenkirmes und eine Kappensitzung, die gleich zwei Abende füllt. Auf der Gemarkung entspringt am Friedrichskopf der Allbach.
Dazu gehören u. a. Traunen.
Elchweiler
Ortsgemeinde · 97 Einwohner · 2,15 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Am Molkenbach im Hunsrück liegt Elchweiler, nördlich schließt Niederhambach an, südlich Schmißberg. Mit diesem Nachbarn war das Dorf von 1934 bis 1962 in der gemeinsamen Gemeinde Elchweiler-Schmißberg verbunden. Südlich führt die B 41 vorbei, über die man auch zur A 62 kommt.
Niederbrombach
Ortsgemeinde · 493 Einwohner · 7,28 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Im Talkessel von Niederbrombach fließen Hambach, Schwollbach und Rothenbach zusammen und gehen als Schwollbach bei Kronweiler in die Nahe. Ringsum stehen Höhen wie Hömelskopf, Heidkopf und Pferdshöhe, mitten durch den Ort zieht die B 41 von Birkenfeld nach Idar-Oberstein. Früher war Brombach Vorort eines eigenen Kirchspiels.
Niederhambach
Ortsgemeinde · 308 Einwohner · 9,77 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Böschweiler, Burbach und Heupweiler schlossen sich am 1. Oktober 1933 zur Gemeinde Niederhambach am Hambach zusammen. Bei Heupweiler fand man zwei Löwen aus Sandstein, die zu einem römischen Grabmal gehörten, und Burbach ist seit 1338 in Urkunden belegt.
Dazu gehören u. a. Böschweiler, Burbach, Heupweiler.
Ellenberg
Ortsgemeinde · 88 Einwohner · 2,02 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Nur wenige hundert Meter trennen Ellenberg von der Kreisstadt, und die B 269 führt mitten durch das Dorf. Urkunden nennen es 1367 zum ersten Mal, später auch als Elnberg und Ellemberg. Von 1934 bis 1952 bildete es zusammen mit Gollenberg eine gemeinsame Gemeinde.
Oberbrombach
Ortsgemeinde · 377 Einwohner · 6,57 km² · rund 43 km ab Wiesbach
Oberbrombach ist seit 1324 urkundlich bekannt und kam 1817 mit dem Fürstentum Birkenfeld an Oldenburg. Im 20. Jahrhundert hatte die Edelsteinschleiferei hier eine Blütezeit, die in den 1960er Jahren zu Ende ging. Die B 41 führt direkt durch das Dorf, der nächste Bahnhof ist in Idar-Oberstein.
Buhlenberg
Ortsgemeinde · 460 Einwohner · 8,47 km² · rund 43 km ab Wiesbach
Drei Kilometer nordwestlich von Birkenfeld, am Rand des Naturparks Saar-Hunsrück und nahe dem Erbeskopf, liegt die Nationalparkgemeinde Buhlenberg. Früher lebte man hier von Land- und Weidewirtschaft, baute Flachs an und förderte bis ins frühe 19. Jahrhundert Erz. Als Kulturdenkmäler gelten zwei Quereinhäuser und die frühere Schule, die heute Dorfgemeinschaftshaus ist.
Gollenberg
Ortsgemeinde · 116 Einwohner · 3,25 km² · rund 43 km ab Wiesbach
Gollenberg hieß 1415 noch Gulderberg. In den 1920er Jahren wurde in der Nähe nach Pyrit gegraben, den Abbau gab man aber bald wieder auf. Das Dorf am Saum des Schwarzwälder Hochwalds hat Birkenfeld und Ellenberg im Süden, Oberhambach im Norden und die B 269 im Westen.
Abentheuer
Ortsgemeinde · 425 Einwohner · 6,12 km² · rund 44 km ab Wiesbach
Staatlich anerkannter Erholungsort und Nationalparkgemeinde: Abentheuer liegt am Traunbach, und am Ortsrand beginnt die Trauntalschleife, ein prämierter Wanderweg des Saar-Hunsrück-Steigs. Der heutige Ort wuchs Anfang des 20. Jahrhunderts aus Leyen und Abentheuer zusammen. Wer hier Gäste beherbergt oder bewirtet, kann mit Fotos und einem 360°-Rundgang zeigen, was Wanderer erwartet.
Dazu gehören u. a. Leyen.
Rötsweiler-Nockenthal
Ortsgemeinde · 458 Einwohner · 3,19 km² · rund 45 km ab Wiesbach
Zwei alte Namen stecken in Rötsweiler-Nockenthal: Nockenthal erscheint 1324 als Nockendail, Rötsweiler 1429 als Rezwiler. Nockenthal gab einer Pflege den Namen, zu der auch Oberbrombach, Sonnenberg und Winnenberg zählten. Heute führt die B 41 durch den Ort, die Bahn erreicht man in Idar-Oberstein.
Rinzenberg
Ortsgemeinde · 322 Einwohner · 11,36 km² · rund 45 km ab Wiesbach
Gut drei Viertel der Gemarkung von Rinzenberg sind Wald, das Dorf liegt am Übergang zum Schwarzwälder Hochwald und gehört zu den Nationalparkgemeinden. Erstmals erwähnt wurde es 1269 als Ritzeberg. Für Betriebe von hier sind eigene Fotos aus dieser Landschaft ein gutes Mittel, um im Netz wiedererkannt zu werden.
Wilzenberg-Hußweiler
Ortsgemeinde · 297 Einwohner · 6,46 km² · rund 45 km ab Wiesbach
Hußweiler, 1344 zuerst erwähnt, und Wilzenberg, 1438 belegt, wurden am 22. September 1933 im Zuge einer oldenburgischen Verwaltungsreform zur Gemeinde Wilzenberg-Hußweiler vereinigt. Die beiden Ortsteile liegen am Schwollbach, wo der Hochwald beginnt, und etwas mehr als die Hälfte der Gemarkung ist bewaldet.
Dazu gehören u. a. Wilzenberg, Hußweiler.
Oberhambach
Ortsgemeinde · 275 Einwohner · 5,10 km² · rund 45 km ab Wiesbach
Früher hieß Oberhambach einfach Hambach und gab einer Pflege den Namen, zu der auch Hattgenstein und Schwollen gehörten. Im Westen der Gemarkung liegt der Ferienpark Hambachtal mit Ferienwohnungen und Hallenbad. Wer in dieser Nationalparkgemeinde Gäste anspricht, braucht gute Bilder und aktuelle Angaben im Netz.
Hattgenstein
Ortsgemeinde · 258 Einwohner · 8,23 km² · rund 46 km ab Wiesbach
Das Glockenhaus von 1762, einst Schule und Wohnung des Gemeindedieners, gilt als Wahrzeichen von Hattgenstein. Auf dem Berg Rothenburg steht seit 2006 ein 29 Meter hoher Aussichtsturm aus vier Douglasienstämmen, und der Hattgensteiner Fels gab dem Dorf vermutlich seinen Namen.
Schwollen
Ortsgemeinde · 462 Einwohner · 8,82 km² · rund 46 km ab Wiesbach
Schwollen ist staatlich anerkannter Erholungsort und für seine Mineralquellen bekannt, deren Wasser im Ort abgefüllt wird. 1937 bekam das Dorf am Schwollbach ein Freibad, und der Sirona-Weg läuft direkt hindurch. Quellen, Wanderwege und Nationalpark liefern Betrieben hier viele Motive für Bild und Film.
Leisel
Ortsgemeinde · 531 Einwohner · 8,82 km² · rund 47 km ab Wiesbach
Leisel am Leiselbach, wo der Idarwald anfängt, taucht 1180 als Lucei erstmals in den Quellen auf. Später teilten sich Pfalz-Zweibrücken und Baden die Herrschaft, 1776 fiel der Ort ganz an Baden. Von 1801 bis 1840 war Leisel Sitz einer Bürgermeisterei, zu der auch Schwollen, Siesbach und Hattgenstein gehörten.
Siesbach
Ortsgemeinde · 349 Einwohner · 7,44 km² · rund 47 km ab Wiesbach
Nur drei Kilometer sind es von Siesbach bis Idar-Oberstein. Zur Gemarkung, die zu mehr als zwei Dritteln bewaldet ist, gehört das Naturschutzgebiet Pannenfels, und im Walddistrikt Kipp liegt ein römischer Grabhügel. Die Nationalparkgemeinde liegt im Naturpark Saar-Hunsrück.
Börfink
Ortsgemeinde · 162 Einwohner · 8,21 km² · rund 48 km ab Wiesbach
Fast vier Fünftel der Gemarkung von Börfink am Traunbach nahe dem Erbeskopf sind Wald, und der Überlieferung nach ging das Dorf aus einer Köhlersiedlung hervor. Eine Etappe des Saar-Hunsrück-Steigs endet hier, die Börfinker Ochsentour führt durch das geschützte Moorgebiet Ochsenbruch, und im Weiler Thranenweier verläuft die barrierefreie Nationalpark-Inseltour.
Dazu gehören u. a. Thranenweier.