Dahn
Stadt · 4.250 Einwohner · 40,76 km² · rund 31 km ab Wiesbach
In der Umgebung von Dahn stehen die Burgen Altdahn, Grafendahn und Tanstein, dazu Burg Neudahn und Felsen wie der Jungfernsprung. Die Stadt ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde, Luftkurort und Mittelzentrum; der Tourismus trägt erheblich zur örtlichen Wirtschaft bei. Wer hier ein Geschäft oder Gasthaus führt, hat Gäste und Einheimische als Kundschaft, und die eigene Website sollte beiden rasch Antwort geben.
Ludwigswinkel
Ortsgemeinde · 737 Einwohner · 21,28 km² · rund 32 km ab Wiesbach
Gegründet wurde Ludwigswinkel 1783 von Landgraf Ludwig IX. von Hessen-Darmstadt, damit sich Soldaten dort erholen konnten. Das Dorf grenzt direkt an Frankreich, Wald bedeckt weit über vier Fünftel der Gemarkung, und seit 2002 ist es staatlich anerkannter Luftkurort. Zollhof und Landgrafenstraße sind als Denkmalzonen geschützt, zur Gemeinde gehört außerdem der Ortsteil Schöntal.
Dazu gehören u. a. Schöntal.
Erfweiler
Ortsgemeinde · 1.089 Einwohner · 8,84 km² · rund 33 km ab Wiesbach
Seit 1353 ist Erfweiler urkundlich belegt. Das Dorf grenzt an Dahn und Hauenstein, trägt den Titel staatlich anerkannter Erholungsort und zählt 29 Kulturdenkmäler, unter ihnen das Winterkirchel. Über Jahrhunderte bestimmten Forst und Holz den Alltag, und noch immer ist der größte Teil der Gemarkung Wald.
Fischbach bei Dahn
Ortsgemeinde · 1.314 Einwohner · 32,87 km² · rund 33 km ab Wiesbach
Der Name erinnert an den Fischreichtum des Saarbachs und seiner Zuflüsse; erwähnt wird Fischbach erstmals 1196. Heute ist der Erholungsort an der Grenze zum Elsass vor allem Wohngemeinde mit zahlreichen Anbietern von Ferienwohnungen, und nahe dem Ortsteil Petersbächel haben sich Firmen in einem Gewerbepark angesiedelt. Für Vermieter wie für Gewerbe zählt, im Netz ohne Umwege gefunden zu werden.
Dazu gehören u. a. Petersbächel.
Schindhard
Ortsgemeinde · 509 Einwohner · 4,35 km² · rund 34 km ab Wiesbach
Östlich von Schindhard verläuft das Bärenbrunner Tal. Die katholische Kirche St. Antonius entstand 1927 und 1928, zusammen mit vier Fachwerkhäusern, einem Bildstock und einem Friedhofskreuz steht sie unter Denkmalschutz. Früher dominierte die Holzwirtschaft, inzwischen ist der Tourismus der wichtigste Erwerbszweig, und viele Einwohner pendeln zur Arbeit nach Pirmasens, Landau oder Karlsruhe.
Bruchweiler-Bärenbach
Ortsgemeinde · 1.522 Einwohner · 9,37 km² · rund 35 km ab Wiesbach
Aus zwei Dörfern entstand 1828 die Gemeinde Bruchweiler-Bärenbach; ihre Ortsteile sind inzwischen zusammengewachsen, und auch zum südlichen Nachbarn Bundenthal gibt es keine bauliche Lücke mehr. Bärenbach wird schon 760 erwähnt. Bekannt ist die Pfarrkirche Heilig Kreuz für ihre klangvolle Mühleisen-Orgel aus dem Jahr 1994, an der bereits namhafte Organisten gespielt haben.
Dazu gehören u. a. Bruchweiler, Bärenbach.
Busenberg
Ortsgemeinde · 1.155 Einwohner · 9,64 km² · rund 35 km ab Wiesbach
Oberhalb von Busenberg ragt ein Rest vom Bergfried der Burg Drachenfels auf, im Volksmund Backenzahn genannt. Seit 2018 gilt eine Blattspitze aus Felsquarzit, etwa 35.000 bis 50.000 Jahre alt, als älteste Spur von Menschen im Ort. Zur heutigen Wohngemeinde gehört der Weiler Bärenbrunnerhof am Ende des Bärenbrunner Tals, den man nur über Schindhard erreicht.
Dazu gehören u. a. Bärenbrunnerhof.
Rumbach
Ortsgemeinde · 384 Einwohner · 14,80 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Den denkmalgeschützten Ortskern überragt vom Kirchbühl aus die romanische Christuskirche, eine alte Wehrkirche, und im alten Dorfkern stehen Fachwerkhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Rumbach gilt als Waldbauerndorf; früher brachten die Bewohner ihr Holz zum Markt ins elsässische Weißenburg. Seit 1984 ist die Gemeinde staatlich anerkannter Erholungsort.
Bundenthal
Ortsgemeinde · 1.018 Einwohner · 10,21 km² · rund 37 km ab Wiesbach
Als „valle coloris“ taucht Bundenthal 1290 in einer lateinischen Lehensurkunde des Speyerer Bischofs auf. Durch die Lage an der Lauter, unweit des Sauertals, wurde das Dorf schon vor rund 200 Jahren zu einem wichtigen Handelsplatz. Unter Denkmalschutz stehen 20 Objekte, darunter die Kirche St. Peter und Paul, und knapp südlich der Gemarkung verläuft die Grenze zu Frankreich.
Schönau (Pfalz)
Ortsgemeinde · 381 Einwohner · 16,35 km² · rund 37 km ab Wiesbach
Mit dem Hüttenwerk, das die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken hier anlegten, wurde Schönau früh zum Industrieort; erst nach der Stilllegung der Eisenerzschmelze 1883 entwickelte sich das Dorf zum Erholungsort. Zu den Denkmalzonen zählen die Burg Blumenstein und die Wegelnburg, im Ort steht die barocke Nikolauskirche von 1746. Zur Gemeinde an der französischen Grenze gehört der Ortsteil Gebüg.
Dazu gehören u. a. Gebüg.
Erlenbach bei Dahn
Ortsgemeinde · 338 Einwohner · 12,99 km² · rund 38 km ab Wiesbach
Burg Berwartstein liegt in der Gemarkung von Erlenbach: 1152 schenkte Kaiser Friedrich Barbarossa sie dem Speyerer Bischof, ihre heutige Gestalt erhielt sie um 1900. Der gleichnamige Bach wird schon 760 erwähnt, das Dorf erst 1348. Durch den Ortsteil Lauterschwan verläuft die Bundesstraße 427, und fast neun Zehntel der Fläche sind Wald.
Dazu gehören u. a. Lauterschwan.
Hirschthal
Ortsgemeinde · 80 Einwohner · 1,58 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Unter dem Namen „Hirzthal“ wird das Dorf 1129 erstmals genannt, als Gottfried von Fleckenstein Hirschthal und Schönau einem Kloster im Hagenauer Forst übertrug. Die Gemeinde liegt unmittelbar an der Grenze zu Frankreich, Schönau ist der nördliche Nachbar. An der Hauptstraße stehen drei sorgfältig restaurierte Fachwerkhäuser unter Denkmalschutz.
Nothweiler
Ortsgemeinde · 127 Einwohner · 3,67 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Bergbau hat in Nothweiler Spuren hinterlassen: Im Besucherbergwerk Sankt-Anna-Stollen östlich des Dorfes wurde einst Eisenerz mit hohem Mangangehalt gefördert, und zwei Rittersteine mit der Inschrift „Glückauf“ und der Jahreszahl 1838 erinnern an diese Zeit. Die kleine Kirche aus rotem Sandstein wurde 1736 gebaut. Der Erholungsort grenzt unmittelbar an das Elsass.
Niederschlettenbach
Ortsgemeinde · 264 Einwohner · 7,64 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Schon 1068 wurde in Slettenbach, wie das Dorf damals hieß, die Laurentiuskirche geweiht; ein Giebelstein im alten Chor trägt bis heute die Weiheinschrift. Den Namen Niederschlettenbach bekam der Ort spätestens um 1800, zur Unterscheidung von Oberschlettenbach weiter oben am Bach. Am Kirchturm sitzt eine mittelalterliche Sonnenuhr.
Bobenthal
Ortsgemeinde · 259 Einwohner · 21,27 km² · rund 42 km ab Wiesbach
Bobenthal wird 1316 erstmals erwähnt und liegt im Oberen Mundatwald direkt an der deutsch-französischen Grenze. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Sankt Germanshof, an dem früher ein Grenzübergang bestand. Denkmalgeschützt sind im alten Ortskern mehrere Fachwerkhäuser des 17. und 18. Jahrhunderts und eine stillgelegte Mühle mit Mühlrad, und die Kirche St. Michael besitzt eine Orgel aus dem Jahr 1817.
Dazu gehören u. a. Sankt Germanshof.