Waldleiningen
Ortsgemeinde · 384 Einwohner · 26,69 km² · rund 32 km ab Wiesbach
Nach einer örtlichen Tradition wird in Waldleiningen die Weltachse geschmiert. Mitten im Pfälzerwald, in der Frankenweide gelegen, ist die Gemeinde nach der Fläche die zweitgrößte, nach der Einwohnerzahl die kleinste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde. Weil Relief und magere Böden keine intensive Landwirtschaft erlaubten, bestimmte hier die Forstwirtschaft das Bild, 1833 legte man durch Rodung die Feldmark Rotheneck an.
Dazu gehören u. a. Stüterhof.
Mehlingen
Ortsgemeinde · 3.864 Einwohner · 21,95 km² · rund 34 km ab Wiesbach
Bekannt ist Mehlingen durch die Mehlinger Heide. Zur Gemeinde gehören außerdem Baalborn und Neukirchen, das mit Mehlingen baulich zusammengewachsen ist. Ortsgeschichtlich bedeutsam ist der Sickingen’sche Hof, 1285 erstmals erwähnt und seit 1801 in seiner jetzigen Gestalt, einer von 20 Einzeldenkmälern im Ort.
Dazu gehören u. a. Baalborn.
Hochspeyer
Ortsgemeinde · 4.700 Einwohner · 22,74 km² · rund 34 km ab Wiesbach
Vom Hochspeyerbach, im 10. Jahrhundert als Hospira belegt, hat Hochspeyer seinen Namen. Der Münchhof, entstanden im 8. oder 9. Jahrhundert und bis um 1800 selbständig, gilt als ältester Teil des Dorfes und steht unter Denkmalschutz. Am Nordrand des Pfälzerwaldes im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Vosges du Nord gelegen, ist der Ort landesplanerisch als Grundzentrum eingestuft.
Sembach
Ortsgemeinde · 1.139 Einwohner · 5,50 km² · rund 35 km ab Wiesbach
Rund um Sembach erstrecken sich die unbewaldeten Sembacher Platten, am Rand des Naturparks Pfälzerwald. Vom Bau der napoleonischen Kaiserstraße profitierte der Ort, heute führt sie als L 401 hindurch, und die Anschlussstelle Sembach der A 63 liegt in nächster Nähe. Die protestantische Kirche wurde 1773 begonnen, aus Geldmangel aber erst 1791 eingeweiht.
Fischbach
Ortsgemeinde · 807 Einwohner · 15,06 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Am Anfang stand eine Marien-Wallfahrtskapelle, 1221 erstmals genannt; aus ihr entstand ab 1471 das Kloster Fischbach und in der Folge das Dorf. Bis Ende des 18. Jahrhunderts teilten sich die Kurpfalz und die Grafen von Leiningen-Dagsburg die Herrschaft. Im Osten reicht die Gemarkung in den Diemersteiner Wald mit dem Langental, im Nordosten steht das Forsthaus Schorlenberg.
Enkenbach-Alsenborn
Ortsgemeinde · 7.231 Einwohner · 30,06 km² · rund 37 km ab Wiesbach
1969 wurden Enkenbach und Alsenborn zu Enkenbach-Alsenborn zusammengelegt, zwei Dörfer, die schon lange eng verflochten waren und inzwischen baulich ineinander übergehen. Mit dem Bahnanschluss 1871 und neuen Betrieben wuchs der Ort kräftig, 1932 bekam auch Alsenborn einen Bahnhof an der bis Enkenbach verlängerten Eistalbahn. Seit 2012 ist die Gemeinde Masterplan-Kommune, und Fritz Walter lebte hier bis zu seinem Tod.
Dazu gehören u. a. Enkenbach, Alsenborn.
Frankenstein
Ortsgemeinde · 914 Einwohner · 13,80 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Die Burg Frankenstein, 1146 als Schutzburg des Klosters Limburg erstmals erwähnt, gab dem Ort seinen Namen, im Ortsteil Diemerstein steht mit der Burg Diemerstein von 1216 eine zweite. Die Gemarkung schiebt sich wie ein Keil in den Landkreis Bad Dürkheim. Die beiden Burgen und der Wald ringsum geben starke Motive für Fotos und Luftaufnahmen ab, etwa für Gastgeber, die ihre Lage zeigen wollen.
Dazu gehören u. a. Diemerstein.
Neuhemsbach
Ortsgemeinde · 959 Einwohner · 6,66 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Die Schlosskirche gilt als Wahrzeichen von Neuhemsbach, sie steht dort, wo die Grafen von Sayn-Wittgenstein-Homburg bis ins 18. Jahrhundert ihr Schloss hatten. Der heutige Ortsteil Heinzenthal wird schon 1019 in einer Urkunde genannt, Hemsbach selbst erst im 13. Jahrhundert. Auf der Höhe Spitzer Hübel ist ein Rest der Anselburg aus dem 14. Jahrhundert erhalten.
Dazu gehören u. a. Heinzenthal.