Hinterweidenthal
Ortsgemeinde · 1.465 Einwohner · 16,90 km² · rund 27 km ab Wiesbach
Weiden, die früher an den Bächen der Gegend wuchsen, gaben Hinterweidenthal seinen Namen; erwähnt wird der Ort erstmals 1285. Die Gemeinde ist Sitz eines Forstamts und liegt an der Bahnstrecke Richtung Saarbrücken, im Südwesten des Ortes gibt es einen Gewerbepark. Unmittelbar nördlich schließt sich der Weiler Kaltenbach an.
Dazu gehören u. a. Kaltenbach.
Hauenstein
Ortsgemeinde · 3.550 Einwohner · 13,91 km² · rund 33 km ab Wiesbach
Im örtlichen Dialekt heißt der Ort Hääschde, und der Luftkurort ist Sitz der Verbandsgemeinde. Hauenstein ist eng mit dem Schuh verbunden: 1996 wurde das Deutsche Schuhmuseum eröffnet, und viele frühere Schuhfabriken haben sich auf den Handel verlegt. Für Geschäfte im Ort lohnt es sich, Sortiment, Öffnungstage und Anfahrt auf der eigenen Website und im Google-Unternehmensprofil aktuell zu halten.
Wilgartswiesen
Ortsgemeinde · 937 Einwohner · 58,34 km² · rund 34 km ab Wiesbach
Schon 828 wird Wilgartswiesen erwähnt: Damals schenkte Gräfin Wiligarta Kirche und Hof dem Kloster Hornbach. Der Kernort liegt im Queichtal, zur weitläufigen Gemarkung gehören die Ortsteile Hermersbergerhof am Fuß des Weißenbergs und Hofstätten. Neben der Forstwirtschaft ist die Holzverarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig, und über die Bahnstrecke ist der Ort mit Landau verbunden.
Dazu gehören u. a. Hermersbergerhof, Hofstätten.
Spirkelbach
Ortsgemeinde · 635 Einwohner · 6,88 km² · rund 35 km ab Wiesbach
Zwischen Hauenstein und Annweiler am Trifels liegt Spirkelbach, benannt nach dem Bach, der 828 als Spurchinebach in einer Urkunde auftaucht. Den Ort selbst gibt es nachweislich seit 1303, bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte er Zweibrücken und den Leiningern gemeinsam. Unter den elf Denkmälern sind die evangelische Kirche und mehrere Fachwerkhäuser, die im 18. und 19. Jahrhundert entstanden.
Schwanheim
Ortsgemeinde · 565 Einwohner · 6,96 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Mit Schwänen hat Schwanheim nichts zu tun: Der Name geht auf das altdeutsche swanden zurück, das so viel wie roden bedeutet. Erstmals erwähnt wird der Ort 1135 in einer Schenkungsurkunde für die Abtei Klingenmünster. Mitten durchs Dorf verlaufen der Rimbach-Steig und ein Wanderweg, der von Göllheim bis Eppenbrunn reicht, südwestlich steht die Wasgauhütte.
Lug
Ortsgemeinde · 556 Einwohner · 2,31 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Eine Urkunde Kaiser Heinrichs III. von 1046 nennt Lug unter dem Namen „Luoch“, doch der Ort ist wohl älter: Der Kaiser schrieb, er habe ihn von seiner Großmutter geerbt. Für den Bau der Kirche Allerheiligen, geweiht 1929, gaben Familien ihre Gärten in der Dorfmitte her. Bis 1969 gehörte Lug zum Landkreis Bergzabern, östlich beginnt heute der Landkreis Südliche Weinstraße.
Darstein
Ortsgemeinde · 176 Einwohner · 2,39 km² · rund 37 km ab Wiesbach
Die Ruine der Burg Lindelbrunn liegt oberhalb von Darstein, und zu ihrem Herrschaftsbereich gehörte das Dorf einst. Der Name geht wahrscheinlich auf einen Heinricus dictus Darstein zurück, der 1309 erwähnt ist, und im Nordwesten der Gemarkung entspringt der Rimbach. Tourismus ist hier ein wesentlicher Erwerbszweig; wer Gäste aufnimmt oder bewirtet, braucht gute Bilder und eine Website, die sich auch unterwegs gut lesen lässt.
Dimbach
Ortsgemeinde · 178 Einwohner · 2,19 km² · rund 37 km ab Wiesbach
Durch Dimbach fährt niemand bloß auf der Durchreise: Das Dorf hat sechs Straßen und keinen Durchgangsverkehr. Es ist Ausgangspunkt des Dimbacher Buntsandstein Höhenwegs, eines Rundwegs mit Lehrpfad um den Ort, und gehört zum Klettergebiet Südpfalz. Urkundlich erwähnt wird Dimbach 1274 als Dynnebach, damals gerechnet zum Besitz der Burg Lindelbrunn.