Ruthweiler
Ortsgemeinde · 466 Einwohner · 3,31 km² · rund 25 km ab Wiesbach
Über Ruthweiler ragt die Burg Lichtenberg auf, obwohl sie schon auf der Gemarkung des Nachbarorts steht. Das Dorf, 1271 als Nyderrudewilre erstmals erwähnt, war lange von der Landwirtschaft geprägt und hat sich etwa seit 1995 zur Wohngemeinde mit vier Neubaugebieten entwickelt. Wer neu hinzuzieht, kennt die Betriebe im Ort noch nicht, und ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil hilft, dass man Sie findet.
Blaubach
Ortsgemeinde · 417 Einwohner · 3,13 km² · rund 25 km ab Wiesbach
Im Blaubachtal oberhalb von Kusel, am Rand des Saar-Nahe-Berglandes, liegt Blaubach. Zum ersten Mal taucht der Ort 1436 in einem Zinsbuch der Propstei St. Remigius auf, und für 1480 sind vier steuerpflichtige Familien verzeichnet. Zum Dorf gehört auch der Wohnplatz Rothengründerhof.
Bedesbach
Ortsgemeinde · 770 Einwohner · 4,43 km² · rund 26 km ab Wiesbach
Bedesbach trägt den Titel staatlich anerkannter Erholungsort und gehört zum Musikantenland bei Kusel. In der früheren Dorfschmiede aus der Mitte des 19. Jahrhunderts ist ein Museum eingerichtet, das die Originalausstattung zeigt, und im Süden der Gemarkung liegt ein Steinbruch. Wer im Ort Gäste aufnimmt, kann ihnen mit eigenen Fotos oder einem 360°-Rundgang zeigen, was sie erwartet.
Thallichtenberg
Ortsgemeinde · 515 Einwohner · 5,72 km² · rund 26 km ab Wiesbach
Auf der Gemarkung von Thallichtenberg steht die Burg Lichtenberg, eine 425 Meter lange Anlage mit dem Musikantenland-Museum und dem Urweltmuseum Geoskop. Saar-Glan-Weg und Fritz-Wunderlich-Weg führen durch das Dorf, an der Burg beginnen weitere Wanderwege. Wer von Ausflugsgästen lebt, hat hier Motive für Fotos, Film und Luftaufnahmen direkt vor der Tür.
Reichweiler
Ortsgemeinde · 519 Einwohner · 3,87 km² · rund 26 km ab Wiesbach
An der Landesgrenze liegt Reichweiler, Nachbarort ist das saarländische Schwarzerden. 1273 schenkte Gräfin Elisabeth von Blieskastel und Bitsch das Dorf dem Kloster Wörschweiler, nach dessen Aufhebung 1559 kam es zum Oberamt Lichtenberg. Die Anschlussstelle der A 62 am Ortsrand ist praktisch für Betriebe, die auf beiden Seiten der Grenze zu Kunden fahren.
Körborn
Ortsgemeinde · 339 Einwohner · 5,86 km² · rund 26 km ab Wiesbach
Der Name Körborn geht auf das romanische corbāria zurück, einen Ort, an dem sich Raben aufhalten. Urkundlich erscheint das Dorf 1270 als Cuberin, und über lange Zeit gehörte es gemeinsam mit Ruthweiler und Thallichtenberg zur Burg Lichtenberg. Südlich verläuft die A 62.
Erdesbach
Ortsgemeinde · 588 Einwohner · 3,93 km² · rund 27 km ab Wiesbach
Am Glan, zwischen Ulmet im Norden und Bedesbach im Süden, liegt Erdesbach im Kuseler Musikantenland. Eine Urkunde von 1364 nennt den Ort Ertenspach. Die B 420 führt mitten hindurch, den nächsten Bahnhof hat Altenglan.
Welchweiler
Ortsgemeinde · 178 Einwohner · 3,48 km² · rund 27 km ab Wiesbach
Welchweiler liegt am Fuß des Herrmannsberges, der 536 Meter erreicht, mit Elzweiler im Osten und Sankt Julian im Norden. Als Weldichwilre wird der Ort 1320 erstmals urkundlich genannt. Er gehörte zunächst zur Grafschaft Veldenz und kam 1595 an Pfalz-Zweibrücken.
Dennweiler-Frohnbach
Ortsgemeinde · 277 Einwohner · 6,11 km² · rund 27 km ab Wiesbach
Zwei Dörfer mit eigener Vorgeschichte bilden Dennweiler-Frohnbach. Dennweiler wird 1270 als Dennewilre genannt, Frohnbach 1302 als Vronebach, und ursprünglich trennte der Bach Kaueralb die beiden in verschiedene Herrschaften: Remigiusland auf der einen, Bistum Verdun auf der anderen Seite. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Stadt Baumholder.
Oberalben
Ortsgemeinde · 202 Einwohner · 5,62 km² · rund 28 km ab Wiesbach
Die Kuralb fließt durch Oberalben und gab dem Dorf wohl seinen Namen, denn Alb ist vermutlich ein keltisches Wort für Bach. Das Auswanderermuseum im Ort zeigt, warum und wie Menschen über drei Jahrhunderte vor allem nach Nordamerika aufbrachen; zu ihnen gehörten die Vorfahren des Baseballspielers Babe Ruth.
Elzweiler
Ortsgemeinde · 109 Einwohner · 2,09 km² · rund 28 km ab Wiesbach
Der Überlieferung nach besaß Elzweiler früher Stadtrechte, und Reste der alten Stadtmauer sind noch zu erkennen. Vermutlich geht das Dorf auf eine fränkische Gründung zurück; 1350 kam es unter die Herrschaft der Wildgrafen, 1710 wurde es neu besiedelt. Heute ist Elzweiler vor allem Wohnort für Pendler.
Ulmet
Ortsgemeinde · 676 Einwohner · 7,10 km² · rund 28 km ab Wiesbach
In Ulmet stehen fünf Kulturdenkmäler, darunter die Pfarrkirche aus dem Jahr 1091, die seit Jahrhunderten Flurskapelle heißt, und die Kappeler Brücke, 1542 erstmals erwähnt. Wie sehr sich Namen wandeln, zeigt der Ort selbst: 1267 hieß er Olmone, 1544 Olmeth, 1756 schließlich Ulmet.
Horschbach
Ortsgemeinde · 237 Einwohner · 7,04 km² · rund 29 km ab Wiesbach
Durch Horschbach fließt ein Bach gleichen Namens, das Dorf selbst liegt am Herrmannsberg. Urkundlich belegt ist es seit 1336 als Horgesbach, entstanden ist es vermutlich schon im 8. Jahrhundert. In der französischen Zeit war Horschbach von 1801 bis 1814 Sitz einer Mairie im Kanton Wolfstein.
Rathsweiler
Ortsgemeinde · 147 Einwohner · 4,23 km² · rund 29 km ab Wiesbach
Zwischen Niederalben und Ulmet, nahe am Glan, liegt Rathsweiler mit Sankt Julian als östlichem Nachbarn. Die B 420 führt durch den Ort, der nächste Bahnhof ist in Altenglan. Für einen Betrieb an einer Bundesstraße lohnt es sich, in Kartendiensten und in der Google-Suche mit Adresse, Fotos und aktuellen Zeiten vollständig zu erscheinen.
Niederalben
Ortsgemeinde · 325 Einwohner · 8,85 km² · rund 30 km ab Wiesbach
Wald bedeckt knapp drei Viertel der Gemarkung von Niederalben, das im Steinalbtal liegt. Im 19. Jahrhundert gehörte der Ort zum Fürstentum Lichtenberg und danach zu Preußen, seit 1969 zählt er zum Landkreis Kusel. An der Glantalbahn gab es früher den Bahnhof Niederalben-Rathsweiler.