Sulzbachtal
Ortsgemeinde · 425 Einwohner · 6,70 km² · rund 26 km ab Wiesbach
An der Lauter, nördlich von Kaiserslautern, bilden Obersulzbach und Untersulzbach gemeinsam die Gemeinde Sulzbachtal. Beide Ortsteile erscheinen am 29. Januar 1379 zum ersten Mal, in einer Lehensurkunde des Grafen von Veldenz. Der Haltepunkt an der Lautertalbahn trug bis zum Sommer 2018 noch den Namen Untersulzbach.
Dazu gehören u. a. Obersulzbach, Untersulzbach.
Frankelbach
Ortsgemeinde · 318 Einwohner · 5,29 km² · rund 26 km ab Wiesbach
Kleinste Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde ist Frankelbach, ein Dorf, von dem aus viele Einwohner zur Arbeit in den Raum Kaiserslautern pendeln. Auf Frankelbacher Gemarkung, im Osten, steht das frühere Empfangsgebäude des Bahnhofs Olsbrücken, heute als Kulturdenkmal geschützt. Die Bezeichnung Teufelsstein könnte auf frühe keltische Siedler zurückgehen.
Katzweiler
Ortsgemeinde · 1.886 Einwohner · 9,42 km² · rund 26 km ab Wiesbach
Theater unter freiem Himmel gehört zu Katzweiler: Die Freilichtspiele zeigen auf ihrer Waldbühne jeweils ein Stück für Erwachsene und eines für Kinder, im Winter kommt eine Komödie im Zimmertheater hinzu. Unter den 15 Denkmälern im Ort sind die spätklassizistische evangelische Kirche, gebaut von 1822 bis 1826, und die Mennonitenkirche auf dem Kühbörncheshof. Gastronomen im Umfeld können die Spieltermine nutzen, um online auf sich aufmerksam zu machen.
Hirschhorn/Pfalz
Ortsgemeinde · 727 Einwohner · 3,32 km² · rund 26 km ab Wiesbach
Als Typlokalität, also erster Fundort, des 1978 erstbeschriebenen Minerals Dreyerit wird Hirschhorn in der Mineralogie geführt. Das Dorf liegt an der Lauter und hat einen Haltepunkt der Lautertalbahn, außerdem führt die B 270 mitten hindurch. Seit 2009 trägt sogar ein Triebwagen der Baureihe 643 den Namen Hirschhorn.
Otterbach
Ortsgemeinde · 3.939 Einwohner · 6,20 km² · rund 27 km ab Wiesbach
Nach Otterberg ist Otterbach die zweitgrößte Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde, hier sitzt ihre zweite Verwaltungsstelle, und die Landesplanung führt den Ort als Grundzentrum. Er besteht aus Otterbach und Sambach, nordöstlich zieht sich das Kirchtal hin. Der Bahnhof Lampertsmühle-Otterbach liegt an der 1883 eröffneten Lautertalbahn, bis 1980 zweigte von hier außerdem eine Strecke nach Otterberg ab.
Dazu gehören u. a. Sambach.
Olsbrücken
Ortsgemeinde · 1.019 Einwohner · 7,23 km² · rund 27 km ab Wiesbach
Schon in römischer Zeit war die Gegend um Olsbrücken besiedelt, und aus Alsbrucken wurde über Holszbrücken und Olszbrücken der heutige Name, der vermutlich auf Aale in der Lauter anspielt. Rundherum erheben sich die Hügel des Nordpfälzer Berglands. In der Gemarkung sind über 100 Gewannennamen überliefert, von denen viele den Einheimischen noch geläufig sind.
Mehlbach
Ortsgemeinde · 1.109 Einwohner · 9,03 km² · rund 28 km ab Wiesbach
1821 hing in Mehlbach bereits eine Gemeindeglocke, damals in einem Holzgestell auf dem alten Schulhaus, und heute ist der Gemeindeglockenturm eines von fünf Kulturdenkmälern im Dorf. Im Osten ragt die Gemarkung in den Otterberger Wald. Über die L 388 ist Mehlbach mit Katzweiler, Schallodenbach und Schneckenhausen verbunden.
Otterberg
Stadt · 5.404 Einwohner · 32,11 km² · rund 30 km ab Wiesbach
Zisterzienser gründeten 1145 am Otterbach ein Kloster, von dem die Abteikirche erhalten ist. Nach der Reformation zogen 1579 Exulanten in die Gebäude, und schon 1581 bekam Otterberg Stadtrecht nach dem Vorbild von Kaiserslautern. Wer in der Stadt ein Geschäft führt, hat mit Abteikirche, Stadtmauer und Blauem Haus eine Kulisse, die sich für Fotos und Film anbietet.
Schallodenbach
Ortsgemeinde · 844 Einwohner · 7,45 km² · rund 30 km ab Wiesbach
Mit der Burg Schallodenbach taucht der Ort 1202 erstmals in einer Urkunde auf, ihre verbauten Reste stehen heute unter Denkmalschutz. Später ging die Herrschaft an die Sickinger, von 1670 bis 1697 gehörte sie zur französischen Province de la Sarre. Die katholische Pfarrkirche St. Laurentius wurde von 1880 bis 1883 aus Sandsteinquadern errichtet.
Schneckenhausen
Ortsgemeinde · 565 Einwohner · 3,72 km² · rund 31 km ab Wiesbach
Der Name geht vermutlich auf Sneggo zurück, einen Knecht des Klosters Otterberg, der hier Fischweiher versorgte: Aus dem Sneggohof wurde Sneggohusen und ab 1775 Schneckenhausen. Unter den Denkmälern im Dorf sind ein protestantischer Glockenturm von 1895, ein offenes Geläut in Eisenkonstruktion, und die katholische Kirche St. Wendelin aus den Jahren 1843 und 1844.
Niederkirchen
Ortsgemeinde · 1.807 Einwohner · 23,86 km² · rund 32 km ab Wiesbach
Ganz im Norden des Landkreises Kaiserslautern, mitten im Nordpfälzer Bergland, grenzt Niederkirchen an 13 Nachbargemeinden, von Wolfstein bis Imsweiler. Neben 14 Einzeldenkmälern gibt es zwei Denkmalzonen. Von hier aus erreicht man die A 6 über Kaiserslautern-West oder Enkenbach-Alsenborn und die A 63 über Winnweiler, für Betriebe kann die Kundschaft also aus mehreren Richtungen kommen.
Heiligenmoschel
Ortsgemeinde · 618 Einwohner · 8,68 km² · rund 33 km ab Wiesbach
Aller Heiligen Mosseln hieß Heiligenmoschel, als es 1396 erstmals in einer Urkunde stand. Auf der Gemarkung steht der Menhir von Otterberg, auch Hinkelstein genannt, und etwa 200 Meter nördlich des Dorfes beginnt der Planetenwanderweg, der zur begehbaren Sonnenuhr auf dem Reiserberg führt. Wer hier Gäste bewirtet, kann Wanderer auf diesem Weg gezielt ansprechen.