Höringen
Ortsgemeinde · 654 Einwohner · 10,73 km² · rund 35 km ab Wiesbach
Südwestlich des Donnersbergs gelegen, reicht Höringen mit dem Süden seiner Gemarkung bis in den Otterberger Wald. Die Hauptstraße ist als Denkmalzone geschützt. 1994 bekam das Dorf einen Bürgerladen, den das Land Ende 2024 in sein Modellprojekt Hybride Dorfläden aufnahm.
Wartenberg-Rohrbach
Ortsgemeinde · 447 Einwohner · 4,48 km² · rund 36 km ab Wiesbach
Zwei Teilorte, zwischen denen weniger als hundert Meter liegen, bilden Wartenberg-Rohrbach, mittendurch fließt der Lohnsbach zur Alsenz. Die Burg Wartenberg war Stammsitz der Kolb von Wartenberg. Die Lindenallee zur Kirche ist als Naturdenkmal geschützt, und die napoleonische Kaiserstraße hat sich im Ort als Straßenname gehalten.
Dazu gehören u. a. Wartenberg, Rohrbach.
Lohnsfeld
Ortsgemeinde · 939 Einwohner · 6,90 km² · rund 38 km ab Wiesbach
Urkundlich taucht Lohnsfeld schon 1190 auf. Jahrzehntelang lief die Bundesstraße 40 mitten durch das Dorf, seit der Fertigstellung der A 63 im Jahr 2004 trägt sie die Nummer L 401. Wer hier einen Betrieb führt, hat die Autobahn Richtung Kaiserslautern und Mainz damit gleich östlich vor der Tür.
Dazu gehören u. a. Schmitterhof.
Winnweiler
Ortsgemeinde · 4.745 Einwohner · 21,80 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Winnweiler ist Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde und nach der Landesplanung ein Grundzentrum. Genannt wird der Ort schon 891 als Winidowilari, später war er Sitz eines Oberamtes, das ab 1782 zu Vorderösterreich gehörte. Zum heutigen Bild gehören die alte Eisenschmelz mit ihrem Frühindustriepark, der Gewerbepark Langmeil und ein Bahnhof an der Alsenztalbahn.
Dazu gehören u. a. Potzbach.
Schweisweiler
Ortsgemeinde · 330 Einwohner · 4,86 km² · rund 39 km ab Wiesbach
An der Alsenz, zwischen Imsweiler und Winnweiler, liegt Schweisweiler. Seine Rokoko-Kirche entstand in der Zeit, als der Ort in österreichischen Besitz gelangt war. Im Dorfmuseum Leos Tenne sind Gegenstände aus dem früheren Berufs- und Alltagsleben zu sehen, und die B 48 führt durch den Ort hinüber zur A 63.
Münchweiler an der Alsenz
Ortsgemeinde · 1.192 Einwohner · 7,09 km² · rund 39 km ab Wiesbach
Der alte Name Munihhowilari, Siedlung der Mönche, erinnert an ein 891 erwähntes Kloster, das als Keimzelle von Münchweiler gilt. Im Rundfunkmuseum restauriert ein Verein alte Geräte und zeigt die Geschichte des Radios. Seit 1999 hat die Gemeinde einen eigenen Haltepunkt an der Alsenztalbahn, vorher war Langmeil der nächste Bahnhof.
Gonbach
Ortsgemeinde · 494 Einwohner · 2,94 km² · rund 40 km ab Wiesbach
Gonbach sitzt auf einem steilen Hügel östlich der Alsenz, oberhalb von Münchweiler, von wo aus es bis 1972 verwaltet wurde. Die traditionelle Kerwe fällt auf das Wochenende mit dem zweiten Sonntag im September und dauert von Freitag bis Montag. Übers Jahr laden die örtlichen Vereine zu vielen weiteren Festen ein, vom Schlachtfest bis zur Hexennacht.
Imsbach
Ortsgemeinde · 869 Einwohner · 8,91 km² · rund 41 km ab Wiesbach
Kupfer und Silber haben Imsbach geprägt, gefördert wurde von 1521 bis 1917. Die Weiße Grube ist seit 1979 Besucherbergwerk, die Grube Maria seit 2006, und im alten Schulhaus von 1887 zeigt das Pfälzische Bergbaumuseum, wie die Bergleute lebten und arbeiteten. Wer im Ort Gäste bewirtet oder beherbergt, sollte dort zu finden sein, wo Ausflügler ihre Tour planen: in der Suche und auf der Karte.
Sippersfeld
Ortsgemeinde · 1.086 Einwohner · 13,21 km² · rund 43 km ab Wiesbach
Mehr als 60 Prozent der Gemarkung sind Wald, Sippersfeld ist ringsum vom Stumpfwald umgeben und schließt die Verbandsgemeinde nach Südosten ab. Im Ortsbild fällt die protestantische Kirche von 1768 auf, deren gotischer Chorturm noch aus dem 14. Jahrhundert stammt. Lange lebte das Dorf von Forst und Holz, im Norden laufen seit 2014 die Anlagen des Windparks Bocksrück.
Falkenstein
Ortsgemeinde · 178 Einwohner · 7,49 km² · rund 43 km ab Wiesbach
Falgestää sagt man auf Pfälzisch zu Falkenstein, der kleinsten Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde. Das Straßendorf zieht sich eine alte Passstraße hinauf, die Hauptstraße hat 25 Prozent Steigung, und oberhalb liegt die Burgruine mit ihrer Freilichtbühne, seit 1996 im Besitz der Gemeinde. Südwestlich öffnet sich das Falkensteiner Tal mit seinen Felsformationen.
Börrstadt
Ortsgemeinde · 896 Einwohner · 15,09 km² · rund 45 km ab Wiesbach
Nach dem Ort ist die Börrstadter Senke benannt, in der das Dorf zwischen Donnersberg und den Ausläufern des Stumpfwaldes liegt. Im 15. Jahrhundert wurde Börrstadt in Ober- und Niederbörrstadt geteilt, erst nach der Französischen Revolution kamen beide wieder zusammen. Am Hahnweilerhof finden sich ein denkmalgeschütztes Forsthaus von 1737 und eine mittelalterliche Eremitenklause, die in den Fels gehauen ist.
Breunigweiler
Ortsgemeinde · 449 Einwohner · 3,24 km² · rund 45 km ab Wiesbach
Aus einem landwirtschaftlich geprägten Dorf ist Breunigweiler im Lauf der Zeit vor allem eine Wohngemeinde geworden, in der mehrere kleine Gewerbebetriebe ihren Sitz haben. Für sie kann es sich lohnen, auch bei Suchen aus Göllheim, Dreisen oder Kerzenheim aufzutauchen, den Nachbarorten jenseits der Gemarkungsgrenze. Die protestantische Dorfkirche entstand in den Jahren 1763 bis 1766.
Steinbach am Donnersberg
Ortsgemeinde · 675 Einwohner · 4,43 km² · rund 47 km ab Wiesbach
Schdoabach heißt der Ort im Dialekt, amtlich Steinbach am Donnersberg, und mitten hindurch fließt der Wildensteiner Bach, dem der Laubbach zuläuft. Zum ersten Mal erscheint der Name im Lehnbuch Werners II. von Bolanden, das ins späte 12. Jahrhundert datiert wird. Über die L 394 ist die alte Kaiserstraße rasch erreicht, und seit 1989 führt die A 63 am Dorf vorbei.